Zahnpasta gegen Mundgeruch

Zahnpasta gegen Mundgeruch
20. Dezember 2018 Christoph

In Sachen Mundhygiene ist das tägliche Zähneputzen mit einer ordentlichen Zahnpasta Standard. Solange wir denken können, gehört das morgendliche und abendliche Zähneputzen zu unserer Mundhygiene-Routine dazu – bestenfalls sollte man natürlich drei Mal am Tag seine Zähne putzen.

Zu 90 % entsteht schlechter Atem im Mund- und Rachenraum verursacht durch Essensreste und Bakterien auf der Zunge und in Zahnzwischenräumen, die wiederum die Zähne, das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut angreifen.

Mit Hilfe einer optimierten Mundhygiene kann Mundgeruch in den meisten Fällen in den Griff bekommen werden.

In erster Linie soll Zahnpasta natürlich vor Karies und Belägen schützen sowie Mundgeruch vertreiben. Gerade weil wir ständig zur Zahnpasta greifen, ist es umso wichtiger, dass wir eine qualitativ hochwertige Zahnpasta an unsere Zähne lassen. In diesem Artikel tauchen wir tiefer in das Thema Zahnpasta ein und liefern den ultimativen Vergleich zwischen den besten und bekanntesten Zahnpasten gegen Mundgeruch.

So wirkt Zahnpasta gegen Mundgeruch

In Zahnpasta sind häufig verschiedene Wirkstoffe wie Zinklaktat, Zinn- oder Aminfluorid enthalten, die effizient zur Beseitigung von geruchsbildenden Bakterien eingesetzt werden. Diese Stoffe wirken antibakteriell, indem sie die von Bakterien ausgeschiedenen, stinkenden Stoffe chemisch binden und den Zersetzungsprozess von Essensresten durch Bakterien – bei dem eben die unangenehmen Gase freigesetzt werden – reduzieren. Außerdem schützen sie vor Karies und unterstützen beim Aufbau und Erhalt der natürlichen Mundflora.

Was ist der Unterschied zwischen herkömmlicher Zahnpasta und spezieller Zahnpasta gegen Mundgeruch?

Alle herkömmlichen Zahnpasten enthalten nicht die Zusatzstoffe, die gegen Mundgeruch verursachende Bakterien vorgehen. Dazu gehören beispielsweise Zahnpasten der Marke Colgate, blend-a-med oder elmex aronal, die es hauptsächlich in Super- und Drogeriemärkten zu kaufen gibt.

Jede gute Zahnpasta sollte die nachstehenden Eigenschaften auf jeden Fall besitzen und vor folgenden Dingen schützen:

  • Karies (für Zahnfäule verantwortlich)
  • Plaque (für Zahnbelag verantwortlich)
  • Gingivitis und Parodontitis (für Zahnfleischentzündung verantwortlich)
  • Verfärbungen der Zahnbeläge
  • Schutz empfindlicher Zahnhälse
  • Beseitigung Schwefelgas produzierender Bakterien

Wie benutze ich Zahnpasta richtig?

Grundsätzlich wird empfohlen beim Zähneputzen die vorgegeben drei Minuten einzuhalten. Denn in dieser Zeit haben Stoffe wie Fluoride genug Zeit auf die Zähne einzuwirken, den Wachstum von Bakterien und die Gefahr von Karies zu reduzieren, als auch bei der Remineralisierung des Zahnschmelzes zu unterstützen. Gegen Mund kurz ausspülen nach dem Zähneputzen ist nichts einzuwenden.

Werden die Zähne allerdings weniger als drei Minuten geputzt, sollte die Zahnpasta nur ausgespuckt und der Mund nicht ausgespült werden. So können Wirkungsstoffe auch nach dem Zähneputzen länger einwirken.

Bei Fluorid-Gelées und Mundspül-Lösungen sollte grundsätzlich auf das Mundausspülen verzichtet werden. Die Reste werden hier einfach nur ausgespuckt. Diese Produkte allerdings nur nach Anweisung und Kontrolle des Zahnarztes anwenden.

Was sollte ich beim Kauf von Zahnpasta beachten?

Empfehlenswert ist der Blick auf die Rückseite der Verpackung, wo die Inhaltsstoffe aufgelistet sind. Dies ist sehr wichtig, da beim Zähneputzen giftige Zutaten über die Mundschleimhaut in unsere Blutbahnen und somit in unseren ganzen Körper gelangen können. Das Mundausspülen und Ausspucken der Zahnpasta hilft dabei oftmals nur geringfügig, da bei einer Putzzeit von drei Minuten die Inhaltsstoffe ihre Wanderung durch unseren Körper längst begonnen haben.

Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass folgende Stoffe nicht in einer Zahnpasta enthalten sind:

Triclosan: greift Mundschleimhaut an, sodass sie sich nicht mehr regenerieren kann.

Natriumlaurylsulfat (Natriumdodecylsulfat, SLS, SDS)

trocknet Mundschleimhaut aus und macht sie anfällig für Reizungen, was eventuell zu Geschwüren führen kann.

PEGs (Polyethylenglykole)

machen die Mundschleimhaut noch durchlässiger – bei natürlichen Stoffen und nicht schädlichen Wirkungsstoffen ist das kein Problem. Was ist aber bei Giftigen?!

Parabene

ist ein Allergen und möglicherweise krebserregend (fundierte Ergebnisse aus der Wissenschaft liegen diesbezüglich aber noch nicht vor). Wörter die “Paraben” enthalten sind ein guter Hinweise, jedoch werden Sie auch als Parahydroxybenzoat, Oxybenzoesäure, Oxybenzoat, Hydroxybenzoesäure, Hydroxybenzoat, PHB-Ester, etc. bezeichnet, was das Erkennen dieser Stoffe erschwert.

Abrasiva (Schleif-/Schmiergelmittel)

schädigen den Zahnschmelz und machen Zähne empfindlich. RDA-Test (ermittelt Abrieb der Zahnpasta) bei Hersteller anfragen, wenn nicht preisgegeben; 20 – 40 ist niedrig, 50-60 ist mittel, ab 80 ist hoch.

Manche Menschen äußern Bedenken bezüglich der Verwendung von Fluoriden in der Zahnpasta. Diese wirken als Giftstoffe für die Zellen und schwächen die Enzyme für den Stoffwechsel. Allerdings können diese Menschen beruhigt sein, denn Fluoride in kleinen Mengen – wie vorgeschrieben – sind nicht schädlich. Weiterhin wird diskutiert, ob die künstlichen Süßstoffe wie Saccharin schädlich für den Körper sind; aussagekräftige Studienergebnisse liegen jedoch bis jetzt noch nicht vor.

Für die Verbesserung der eigenen Mundhygiene gehört zu einer kompletten Mundreinigung natürlich nicht nur eine gute Zahnpasta, sondern auch eine geeignete Zahnbürste, Zahnseide (bzw. Interdentalbürstchen) und ein Zungenschaber. Über deren Besonderheiten und Anwendung kannst Du hier mehr erfahren:

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